Mixed-Mode-Erhebungen bezeichnen Befragungen, die auf der Kombination unterschiedlicher Kontakt- und Befragungmodi basieren. Sie verfolgen in der Regel die Absicht, durch höhere Coverage und tiefere Ausfallquoten die Respräsentativität zu steigern. Die häufigsten und bewährtesten Mischformen sind dabei die Kombination aus Online-Befragung mit schriftlichem Fragebogen (CAWI-PAPI), oder die Kombination aus Online- und telefonischer Befragung (CAWI-CATI). Bei richtiger Anwendung und adäquaten Voraussetzungen werden so relevante Strukturgewinne und Auschöpfungen von über 50% erzielt.

LINK verwendet dabei folgende Schlüsselelemente für Ihren erfolgreichen Mixed-Mode:

  • Betrieb einer professionellen Multi-Channel-Hotline (Telefon, E-Mail, SMS, Chat), für Fragebogenbestellungen, Direktinterviews, einfache Auskunftsbegehren und Support
  • Integrale Datenhaltung in der Schweiz und einheitliche, eigene Befragungssysteme
  • Beratung zur Bestimmung der passenden Hauptmethode – i.d.R. CAWI first – und gestaffeltes Angebot des 2. Befragungsmodus (primär reaktiv über Hotline, erst in 2. Phase aktives Angebot)
  • gezielter und methodenangepasster Umgang mit der Item-Non-Response-Option (z.B. „weiss nicht“, „keine Angabe“ etc.)
  • Fragebogen Konzeption bzw. Prüfung bereits bestehender Fragebögen durch unsere Experten u.A. auf Moduseffekte aber auch inhaltliche Aspekte, Filterführung etc. sowie allfällige Anpassungen im Vorfeld

Hintergrundwissen

Unter dem Begriff Mixed-Mode versammelt sich eine Vielzahl unterschiedlichster Kombinationen von Kontakt- und Befragungsmodi. Nicht nur die angewendeten Modus-Kombinationen sind äusserst heterogen, sondern auch wann und wie diese den Zielpersonen angeboten werden: Schnell einmal können kleine Variationen grosse Effekte haben und das eigentliche Ziel, durch höhere Coverage und tiefere Ausfallquoten die Respräsentativität zu steigern, positiv oder negativ beeinflussen. Dasselbe gilt auch für Moduseffekte, die gerade bei Mischformen von „Selbstausfüller-Fragebogen“ und „Interviewergestützenten Interviews“ im Vorfeld richtig antizipiert und situationsgerecht minimiert werden müssen.

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Susanne Graf

Teamleiter Sozialforschung