Evaluation Corona-Erwerbsersatz für Selbstständigerwerbende: Online-Umfrage für die EFK

LINK • 25. November 2022

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Zwischen März 2020 und Oktober 2021 wurden durch Bundesrat und Parlament umfangreiche finanzielle Hilfspakete zur Verfügung gestellt, um die Konsequenzen der COVID-19-Pandemie abzufedern. Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) hat bereits während der Umsetzung der Corona-Erwerbsausfallentschädigung mit deren Evaluation begonnen. Die Evaluation fokussierte auf sechs ausgewählte, stark betroffene Branchen, um ein möglichst klares Bild der Auswirkungen zu erhalten: Betrieb von Taxis, Restaurants, Imbissstuben, Tea-Rooms usw., Physiotherapie, sonstige nicht-ärztliche Medizinalberufe, Unternehmensberatung und Coiffeursalons. 

Für die Analyse wurden verschiedene Methoden verwendet – nebst Dokumentenanalyse, Interviews, Datenanalyse, Betriebsrechnungsanalysen und Fallstudien wurde auch zwischen Oktober und November 2021 eine Online-Umfrage unter 8’070 Unternehmen (je 1’345 pro Branche), die durch die EFK aus dem Betriebs- und Unternehmensregister (BUR) gezogen und unter Einhaltung der Datenschutzrichtlinien des BFS an LINK übergeben wurden, durchgeführt. Die Stichprobe wurde aus der Grundgesamtheit aller in der Schweiz ansässigen Unternehmen gezogen, die einer der für die Analyse ausgewählten sechs Branchen gemäss NOGA-Code zugehörig sind. 

Generell liefert die Evaluation ein positives Bild der CEE in Bezug auf Konzeption und Wirkung zugunsten der von den Corona-Massnahmen betroffenen Selbstständigerwerbenden und Arbeitnehmenden in arbeitgeberähnlicher Stellung.

Den ausführlichen Bericht sowie die Zusammenfassung der Evaluation und deren Ergebnisse finden Sie auf der Website der EFK. Ausserdem verweisen wir gerne auch auf die Berichterstattung des SRF zur Studie. 

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Dr. Sabrina Pfister

Teamlead Social Research
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